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Was kostet … in Reykjavík, wie teuer ist Island?

Was kostet eine Reise nach Island?

Update: Aktuelle Zahlen für 2017, so teuer ist Island

Das ist die meistgestellte Frage, die ich bekomme wenn ich von dort berichte. Es wird schnell offensichtlich, dass Island den Ruf hat ein teures Reiseland zu sein. Wie die meisten anderen Nordeuropäischen Länder ist auch Island nicht gerade günstig. Das liegt zum einen an der schwachen isländischen Krone und zum Anderen daran, dass fast alles in diesem Land teuer und aufwändig importiert werden muss.

Aber was genau kostet einen Island denn nun?

Ich möchte in diesem Beitrag einfach mal meine Reisekosten für meinen dreimonatigen Aufenthalt in Island von Februar bis Mai 2015 aufzählen um einen guten Überblick über meine Ausgaben zu geben.

Was kostet die Reise, der Flug nach Island?

Ich bin mit dem Flugzeug angereist. Für den Flug von Berlin nach Keflavik habe ich 184€ gezahlt. Der Flug an sich hat genau 100€ gekostet, ich habe aber ein Gepäckstück und Sportgepäck zugebucht, was mit 84€ zu Buche schlug. Dazu kommen ca. 4€ für das Berliner BVG Ticket und etwa 20€ für den Flybus vom Flughafen in die Innenstadt. Dann nochmal 20€ für das Taxi von dort zum Apartment (Man hätte sicher auch den Bus nehmen können).

Das ist eine Einweg-Anreise, den Rückflug buche ich erst wenn ich genau weiß, wann ich Island wieder verlasse. Ich habe mir die Preise schon angesehen und gehe vom gleichen Preis aus. Meine Flüge suche ich meist über Opodo weil ich den Service super finde und bisher immer günstig damit flog.

Fazit

Günstige Flüge nach Island bekommt man bei vielen Airlines, zum Beispiel WowAir, Icleand Air, Germanwings und Easyjet. Ab 150€ und abwärts pro Strecke würde ich von einem guten Preis sprechen.

  1. Flug: 184€ (hin) und 184€ (zurück)
  2. Transport: 44€
  3. Insgesamt: 412€

Was kostet eine Unterkunft in Island?

Wer in Island günstig übernachten möchte, ist bei AirBNB gut aufgehoben. Ich reise mittlerweile beinahe ausschließlich auf diesem Wege und kann nicht anders als es wärmstens zu empfehlen! Wenn ihr euch über obigen Link anmeldet bekommt ihr 23€ für eure erste Übernachtung geschenkt.

Auch wenn ich es aufgrund des Feedbacks von anderen Reisenden gerne schreiben würde, die Hotelpreise in Island sind relativ normal und durchaus mit denen in Deutschland vergleichbar. In der Hauptsaison werden die Preise markant nach oben geschraubt, aber das ist überall so.

Die wohl bekanntesten und verbreitetsten Hotels in Island sind die Edda Hotels. Es gibt ein gutes Dutzend davon und sie sind gut verteilt. Hier kostet ein Doppelzimmer ab 170€ pro Nacht. Für eine Person bleibt der Preis allerdings leider gleich, keine tolle Sache für Alleinreisende.

Andere Hotelketten nehmen ähnliche Preise und alle drehen die Preisschraube gerade zügig nach oben um auszureizen wann die Nachfrage runter geht. Das wird so weiter gehen, denn die Nachfrage steigt und steigt. Im Sommer könnte ich mir das Reisen hier nicht mehr leisten, wenn ich in Hotels übernachten müsste.

Alternativen sind Hostels, Guesthouses und Camping. Hostels und Guesthouses gehören oft direkt zu den Hotels und werden bewusst als Alternativen für Budgetreisende betrieben, aber nicht so aktiv beworben. Am besten einfach an der Hotelrezeption fragen, im Normfalfall wird man eine gute Empfehlung bekommen. In Island gibt es noch Wildcampen, man darf also überall sein Zelt aufschlagen. Wenn ihr das vorhabt, erkundigt euch bitte vorher wie das genau funktioniert bzw. welche Verhaltensregeln man beachten sollte und wie man die Umwelt dabei maximal in Ruhe lässt.

Was kosten Lebensmittel in Island?

Während meines Aufenthalt habe ich ehrlich gesagt fast komplett aus der Konserve gelebt, also Fertigsuppen, Mikrowellengerichte, Brot und Obst.

Update: Aktuelle Zahlen für 2017, Preise in Island

Essen gehen ist in Island unglaublich teuer, daher habe ich mich unter der Woche auf das Wesentliche beschränkt und beim Einkauf in unterschiedlichen Supermärkten durchschnittlich Folgendes ausgegeben:

  • Weintrauben: 500 ISK (848 ISK / kg)
  • Bananen: 390 ISK (570 ISK / kg)
  • Gurke: 160 ISK (570 ISK / kg)
  • Äpfel: 330 ISK (165 ISK / Stk)
  • Pflaumen: 400 ISK (800 ISK / kg)
  • ACE Saft: 390 ISK / 2L
  • 1L Milch: 130 ISK
  • Dosensuppe: 600 ISK
  • Knäckebrot: 180 ISK
  • Philadelphia: 470 ISK
  • Dose Bohnen: 150 ISK
  • Dose Erbsen: 260 ISK
  • Coca Cola: 100 ISK (0.33L Dose)
  • Aufschnitt (Salami): 420 ISK
  • Aufschnitt (Gfelügel): 310 ISK
  • Käse: 500 ISK
  • Joghurt: 140 ISK

Fazit

Lebensmittel sind in Island etwa 20-30% teurer als in Deutschland. Wenn man ein bisschen drauf achtet was und wo man einkauft, kann man weniger oder eben auch mehr ausgeben. Empfehlenswert sind normale Supermärkte wie Kronan und Bonus, wer in Supermärkten einkauft die 24 Stunden am Tag offen sind (Netto, 1011) wird entsprechend mehr ausgeben.

Was kosten Restaurants in Island?

Auswärts essen gehen ist in Island sehr teuer, die meisten einheimischen in der Mittelschicht gehen nur zu ganz besonderen Anlässen – etwa zum Hochzeitstag – in ein Restaurant. Sehr beliebt in Island sind Subway und eine hiesige Fastfoodkette mit mexikanischen Gerichten: Serrano. Ich musste mich immer mal wieder überreden, in den teuren Apfel zu beißen und ein Restaurant zu betreten. Dabei habe ich folgende Ausgaben generiert:

  • Hummersuppe mit Minkewalsteak – Sea Baron
    2500 ISK (Special)
  • Hummersuppe – Sea Baron
    1800 ISK
  • 1 Tasse Latte Machiato (0.2L) – Eymundsson
    530 ISK
  • 1 Stück Karottenkuchen – Café Laundromat
    1200 ISK
  • 1 Portion Sushi (ca. 25 Stk.) – Kronan
    1900 ISK
  • 1 Portion Eis (1/2/3 Kugeln) – Valdis
    450 ISK / 600 ISK / 750 ISK
  • 1 Hotdog
    380 ISK
  • Lachssteak auf Süßkartoffeln mit Gemüse – Café Laundromat
    2900 ISK
  • Kleines Frühstück (2 Eier, Bacon, Toast) – Café Laundromat
    2000 ISK
  • Pommes Frittes klein/groß – Café Laundromat
    900 ISK / 1400 ISK
  • Club Sandwich – Café Laundromat
    2600 ISK
  • Hamburger – Café Laundromat
    2700 ISK
  • Wein (weiß & rot, Glas / Flasche) – Café Laundromat
    1000 ISK / 4400 ISK
  • Orangensaft – Café Laundromat
    390 ISK
  • Bier (versch. lokale Sorten) – Café Laundromat
    950 – 1200 ISK

Fazit

Auswärtst essen ist in Island reinster Luxus und wird deine Geldbörse mächtig belasten. Wer mit kleinem Budget reist, sollte sich darauf von Anfang an einstellen und Restaurants einfach meiden. Wem gutes Essen wichtig ist, muss dafür ein paar Euro mehr einrechnen. Island ist sicher kein Land für Foodies.

Was kosten Transportmittel in Island?

Es gibt in Reykjavík primär drei Arten von öffentlichen Verkehrsmitteln:

Der Flybus bringt einen vom Flughafen in die Innenstadt, für 1950ISK / 3500ISK. Wenn man die Plus-Variante für 2500ISK / 4500ISK wählt, bringt der Bus einen zu ausgewählten Hotels oder bis zum inländischen Flughafen. Der erste Preis bezieht sich hier auf eine einfache Fahrt, der Zweite auf ein Ticket in welchem der Preis für die Rückfahrt zum Flughafen bereits enthalten ist.

Der normale Bus bringt einen in Reykjavík herum und kostet 400 ISK pro einfacher Fahrt und man sollte das Geld bar und passend dabei haben. Hier gibt es alle Informationen zum Bus in Reykjavík. Empfehlenswert ist, sich einfach vor der Anreise die Straeto App zu installieren, mit der man die Tickets einfach online mit der Kreditkarte kaufen kann. Die App ist standardmäßig in isländisch, kann aber auf Englisch umgestellt werden.

Es gibt nicht viele, aber Taxis sind in Island ebenfalls vertreten. Die Preise haben es allerdings in sich: Für eine Fahrt vom Flughafen in die Innenstadt wird man mindestens 14.000 ISK bezahlen. Selbst wenn man sich diese Fahrt mit drei weiteren Passagieren teilt ist das immer noch teurer als der Flybus, das Taxi fährt einen aber immerhin bis an die Türschwelle. Eine Fahrt vom BSI Terminal zu meiner Unterkunft kostete mich etwa 3000 ISK, ein stolzer Preis für nichtmal 2km Strecke.

Ich kann nicht verstehen warum Uber noch nicht in Island aktiv ist… 🙁

Wer einen Mietwagen in Island buchen möchte, sollte sich über die Besonderheiten im Bezug auf das Auto fahren in Island informieren. Es gibt einige günstige lokale Anbieter, wie Cheap Jeeps und Sadcars. Ich selbst habe mir meistens bei Billiger Mietwagen eine Übersicht geholt und dann bei einem der Bekannteren Anbieter gemietet, weil ich mich damit sicherer Fühle und dann außerdem Meilen sammeln kann.

Fazit

Wer mit kleinem Budget reist freut sich über die relative gute Versorgung mit Bussen und über die recht normalen Preise. Wer individuell reisen möchte, muss richtig tief in die Tasche greifen, ein Mietwagen hier ist schnell 50% teurer als sonstwo in Europa und im Vergleich zu günstigen Ländern wie den USA, Mexiko und Südafrika ist der Preis Schnell ein Vierfaches. Für mich ist es trotzdem die erste Wahl beim Fortbewegungsmittel um den Touristenströmen wenigstens einigermaßen aus dem Weg gehen zu können.

Wie hoch sind Eintrittsgelder in Island?

Neben den vielen tollen Tagestouren kann man auch in Reykjavík selbst tolle Sachen erleben. So kann man sich bei Whales of Iceland zum Beispiel lebensgroße Modelle von Walen anschauen und alles Wissenswerte über die Dickhäuter erfahren. Whales of Iceland kostet 2900 ISK (20€)

Das am Hafen gelegene Saga Museum zeigt einem die Geschichte der isländischen Sagas und wie sich das Land von den ersten Siedlern bis heute entwickelt hat. Das Saga Museum kostet 2000 ISK (14€).

Wer die Nordlichter nicht selber bestaunen konnte, kann sich im Northern lights center einen guten Eindruck davon machen wie das Naturschauspiel in der Realität wohl aussehen könnte. Das Northern Lights Center kostet dich 1600 ISK (11€).

Das Penismuseum in Island kann man sich anschauen, muss man aber definitiv nicht. Ich spreche nicht aus eigener Erfahrung, aber alle Leute mit denen ich gesprochen habe raten von einem Besuch ab. Ich habe mir die 1200 ISK (8€) also gespart.

Fazit

Ich finde die Eintrittsgelder hier nur mäßig übertrieben 😉 Im Vergleich mit Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern sind sie vielleicht 20-30% höher und das finde ich OK.

Wie teuer sind Dienstleistungen in Island?

Friseur

Ein Haarschnitt ist hier im Vergleich zum Rest Europas unverschämt teuer. Ein Herrenschnitt kostet schnell 4500-5500 ISK (30-35€) und aufwärts und ist damit im Vergleich mindestens doppelt so teuer wie in Deutschland. Die meisten Isländer gehen tatsächlich nicht zum Friseur und schneiden sich selbst bzw. im Bekanntenkreis untereinander die Haare.

KFZ Reparatur

Ich hatte hier nur einen Mietwagen, die Locals haben mir aber berichtet dass Reperaturen an PKW hier ebenfalls extrem teuer seien und man deshalb so viele kaputte Autos auf den Straßen sieht. Wer hier eine Delle im Kotflügel hat, hat das Geld von der Versicherung mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit lieber in Spirituosen investiert. Will sagen: Überlegt euch sehr genau welche Zusatzversicherungen ihr bei einem Mietwagen weglassen wollt, vielleicht spart ihr da am falschen Ende!

Fazit – Was kosteten mich 3 Monate Island Reise

Update: Zahlen für 2017, Kosten in Island

Hinflug: 180€

Rückflug: 180€

Mietwagen (3 Tage, 2 Tankfüllungen): 220€

Mietwagen (10 Tage, 4-5 Tankfüllungen): 1000€

Lebensmittel: Im Schnitt ca. 50€ pro Woche

Restaurants / Cafés: Im Schnitt ca. 25€ pro Woche

Miete: Mein Zimmer kostete etwa 500€ im Monat

Eintrittsgelder: 0€ (Ich habe keine Sehenswürdigkeiten in Island besucht die Geld kosten)

Alles in Allem habe ich also ca. 3900€ ausgegeben, also ca. 1300€ jeden Monat. Das finde ich nicht besonders viel für ein so teures Reiseland und für das was ich in der Zeit erlebt habe. Realistisch muss man allerdings sagen, dass ein Urlaub in Relation teurer sein wird und dass ich schon ziemlich sparsam im Alltag war. Bei meiner Islandreise entlang der Ringstraße habe ich vor zwei Jahren etwa 1200€ in 7 Tagen ausgegeben. Man kann eine Woche Island aber sicher auch wesentlich günstiger gestalten, das kommt ganz auf den eigenen Reisestandard an!

Meine 3 liebsten Restaurants in Reykjavik

Reykjavík ist voll von Geschäften, Bars, Cafés und eben auch guten Restaurants. Während meinem dreimonatigen Aufenthalt im Frühjahr 2015 habe ich einige davon besucht und getestet. Hier ist als eine Liste meiner Lieblingsrestaurants in Reykjavík.

Coocoo’s nest am Hafen von Reykjavik

Das Coocoo’s nest im Hafen von Reykjavik ist mein kleiner Geheimtipp für euch Perlensucher da draußen. In diese etwas abgelegene Gegend von Reykjavik wird sich wohl eher selten ein Tourist verlaufen und selbst wenn, würden die meisten wohl an diesem Deli vorbeilaufen, denn die türkise Tür weist nur mit einem leichten, weißen Schriftzug den Namen der Location aus.

Das Coocoo's Nest im Hafen von Reykjavík

Das Coocoo’s Nest im Hafen von Reykjavík

Hier bestellt man am besten erstmal etwas leckeres zu trinken und freut sich über die Kleinigkeit, die dazu gereicht wird. Meistens ist der Aperitif eine hausgemachte Suppe oder etwas kleines Gebackenes.

Je später der Abend, desto bunter die Gäste: Hier mischen sich verschiedenste Leute die in der Umgebung arbeiten, vom Fischer über die Galleriebetreiberin bis zum Tauchlehrer. Man kommt schnell in’s Gespräch, weil die Bar klein und gemütlich ist.

Die Spezialität des Hauses ist Pizza aus dem Steinofen. Meistens gibt es eine Tagesvariante mit buntem Belag, alternativ kann man natürlich immer eine Pizza von der Karte bestellen auf der man alle Klassiker findet.

Lage & Adresse

Mitten im Hafen, am Nordende wo die großen, weißen Diesel-Tanks stehen

Grandagarður 23, 101 Reykjavík, Iceland

Sea Baron – Das vielleicht beste Fisch-Restaurant in Reykjavik

Beim Sea Baron bekommt man die vielleicht beste Hummersuppe der Welt. Denn der alte Seebär, der dieses Restaurant eröffnete überlässt diese Entscheidung lieber Anderen, jedem Gast auf’s Neue.

Die grüne Farbe der alten Fischerhütte hat an einigen Stellen den Kampf gegen das Wetter aufgegeben und blättert schwächelnd ab. Kjartan Halldórsson war Jahrelang Fischer bis er für die Küstenwacht kochte. Er fing an Aale zu importieren und zu räuchern, bis eines Tages Touristen darum baten ihnen den Fisch zuzubereiten. Halldórsson kaufte einen Einmalgrill und war fortan Restaurantbetreiber.

Restaurant Sea Baron in Reykjavik

Hier bekommt man alle Arten von Fisch und Meeresfrüchten, vom Lachs oder Räucheraal über Flussforelle und Heilbutt bis zum Minkwal.

Die Preise sind für isländische Verhältnisse niedrig und dürften den Küstenfern lebenden Europäern vollkommen normal erscheinen. Für die Hummersuppe mit einem Fisch-Spieß zahlte ich 2500 ISK.

Lage & Adresse

Schräg gegenüber der Konzerthalle (Harpa), am Panorama-Küstenweg bei den Whale watching Häuschen

Geirsgata 8, 101 Reykjavík, Iceland

Roadhouse – Die besten Burger in Reykjavik

Im Roadhouse in Reykjavik gibt es amerikanisches Essen. Das heißt Burger… und noch ein paar andere Kleinigkeiten. Aber hauptsächlich Burger.

Es geht los beim vegetarischen Burger mit Zwiebelringen und Gemüsepatty, über den BB King mit BBQ Sauce und leckerem Bacon bis hin zum Empire State Burger der ein grilled cheese Sandwich in sich trägt (That’s right, there is a Sandwich IN your burger!). Auch slow smoked ribs werden gereicht, am liebsten mit hausgemachten und doppelt frittierten Pommes Frites. Dazu gerne ein Milkshake. Sorted!

Preislich eher im oberen Bereich gelegen aber auch hier gilt: Für isländische Preise vollkommen im Rahmen.

(Psssst: Wenn ihr sagt ihr kommt vom Tauchen oder Schnorcheln in Silfra und Ted habe euch geschickt, dann bekommt ihr eine Kleinigkeit umsonst! 😉 )

Hier kann man am besten hingehen, wenn man tagsüber irgendwas anstrengendes gemacht und ein ordentliches Kaloriendefizit generiert hat, dann macht das sündigen am meisten Spaß!

Lage & Adresse

Von der Innenstadt aus gesehen, hinter der Hallgrimskirkja, also westlich davon

Snorrabraut 56, 101 Reykjavík, Iceland

Vegetarisch in Island essen

Für die Vegetarier unter euch gibt es natürlich auch in Island was zu futtern. Mandy hat eine Anleitung zum veganen Roadtrip durch Island geschrieben der euch hoffentlich weiterhilft!

Reykjavik Café Bar Restaurant

4 Cafés die du in Reykjavik besuchen solltest

Egal wohin ich verreise, meine Wochenenden bzw. freien Tage verbringe ich relativ oft, ganz oder teilweise in Cafés. Auch in Island gehört zu einem guten freien Tag mich irgendwo mit Kindle, Notebook und einer Tasse Kaffee niederzulassen und etwas zu lesen, zu schreiben oder einfach im Internet zu surfen.

Hier möchte ich euch meine drei liebsten Cafés in Reykjavik vorstellen, die ich bei meinen Aufenthalten hier regelmäßig und gerne besuche.

Laundromat Café in Reykjavik

Das Laundromat Café ist, wie man wegen des Namens vermuten könnte – eine Mischung aus Café und Wäscherei. Oben sitzt man an gemütlichen Tischen um die Bar herum und unten schleudert die Wäsche in den Trommeln der roten Industriewaschmaschinen.

Auf der Karte stehen neben herzhaftem englisch/amerikanischen Frühstückskombinationen auch Burger, Fleisch, Fisch und gebackenes. Hier kann man also zu jeder Tageszeit etwas passendes bekommen.

Café Laundromat in Reykjavík

Die Preise sind islandtypisch, werden dem preisbewussten Resteuropäer also hoch vorkommen. Im isländischen durchschnitt würde ich die Preise im Mittelfeld einordnen. Es geht sicher günstiger aber auch weitaus teurer.

Der Service ist gut. Bestellt wird am Tisch, gezahlt am Tresen. Je nachdem wo man sitzt wird man schnell übersehen und sollte sich einfach per Handzeichen bemerkbar machen.

Internetzugang ist kostenlos und sehr schnell (50Mbit/s oder mehr) und der WiFi Empfang ist überall sehr gut.

Lage & Adresse

Direkt am Übergang von der Innenstadt zum Hafen

Austurstræti 9, 101 Reykjavík, Iceland

Reykjavik’s Café Babalú

Das Café Babalú liegt direkt gegenüber der Hallgrimskirkja, der großen Kirche im Zentrum von Reykjavik in Mitten von zahlreichen kleinen Geschäften. Das gemütliche kleine Café ist auf zwei Etagen verteilt. Im Normalfall wird man unten bestellen und bekommt die Sachen dann entweder unten oder oben an den Tisch gebracht.

Café Babalú in Reykjavík

Das Menü ist sehr übersichtlich, es gibt Kaffee, Tee und Kaltgetränke. Auf der Speisekarte stehen Crepes, Panini, Lasagne und Chili. Es gibt eine Tagessuppe (meist Tomatensuppe) und Kuchen. Der Cheesecake wird als ‚world famous‘ beworben, ich kann zumindest bestätigen das er wirklich sehr lecker ist! Die Preise sind selbst für Island hoch, was sich durch die Lage ergeben dürfte. Ein Kaffee oder eine Cola schlagen mit 450ISK (3€), ein Stück Kuchen mit 930ISK (6€) zu Buche. Die Lasagne mit 1750ISK (12€) und Panini mit 1200ISK (8€).

Internetzugang ist kostenlos aber relativ langsam und der WiFi Empfang ist in einigen Ecken nicht so gut.

Lage & Adresse

Direkt bei der großen Kirche bzw. auf der Straße die vom Hafen aus zu dieser hinauf führt

Skólavörðustígur 22, 101 Reykjavík, Iceland

C is for cookie!

K steht für Kekse? C is for cookie!

Dieses hübsche kleine Café ist genau das Richtige für die Hipster unter euch, oder jene die gerne Hipster beobachten. In einer kleinen Seitenstraße im Stadtkern gelegen werden hier vor allem – wie der Name vermuten lässt – Kekse gereicht. In allen Formen und Farben. Aber auch ein reichhaltiges Frühstück kann man hier bekommen, mit Bohnen, Bacon, Eiern und Pancakes.

Für den Nachmittag gibt es verschiedene Kuchen und Heißgetränke.

Café C is for cookie in Reykjavík

Die Einrichtung ist schlicht, die Wände bunt und die Bedienung ist herzlich!

(…unbedingt den apple crumble oder carot cake probieren, am besten mit heißer Schokolade dazu!)

Lage & Adresse

Direkt um die Ecke vom Café Babalú, in einer Seitenstraße der Fußgängerzone

Tysgata 8, 101 Reykjavik 101, Iceland

Der beste Kaffee – Reykjavík Roasters

Für mich der beste Kaffee der Stadt: Reykjavík Roasters

Bereits seit 2008 brauen hier Ingibjörg und ihre isländischen Barista-Freunde Kaffee auf höchstem Niveau. Ein loser Zusammenschluss von verschiedenen Kaffee-Enthusiasten treffen hier aufeinander und diskutieren die Entscheidungen, welche dem Kunden am Ende den höchsten Kaffeegenuss zukommen lassen sollen.

Es gibt verschiedene Leckereien run um das schwarze Hauptprodukt und die Musik kommt vom Vinyl. Ich möchte gar nicht mehr dazu sagen, ihr wisst schon…

Reykjavík Roasters

Lasst es euch schmecken!

Lage & Adresse

Direkt um die Ecke des Café Babalú, von der Fußgängerzone in Richtung Meer gehend

Kárastígur 1, 101 Reykjavik 101, Iceland

Mobil online in Island mit einer SIM Karte von Nova oder Siminn

Mobiles Internet ist mir wichtig, um im Ausland mit Freunden und Familie in Kontakt zu bleiben. Um hohe Roaming Gebühren zu vermeiden nutze ich daher eine lokale SIM Karte, auch in Island. Man kann wahlweise über das Handy, einen USB Internetstick oder einen portablen WiFi Router auf Reisen surfen.

So wie ich in Südafrika mobil online war, wollte ich natürlich auch in Island nicht auf Googlemaps, WhatsApp oder Facebook verzichten und machte mich auf die Suche nach einem lokalen Anbieter für mobiles Internet via 3G (UMTS) oder 4G (LTE).

Anbieter für mobiles Internet in Island

In Island gibt es mehrere Anbieter für SIM Karten mit mobilen Internet:

  1. Siminn
    Abdeckung: +, Preis: +, Handling: +
  2. Vodafone
    Abdeckung: -, Preis: -, Handling: +
  3. Nova
    Abdeckung: +, Preis: +, Handling: –

Alle drei decken Reykjavik gut ab. Wer sich in und um die Hauptstadt aufhält, kann also nichts falsch machen und direkt am Flughafen eine Karte von Siminn erwerben, so spart man sofort bzw. kommt nicht in die Verlegenheit doch schnell mit Roaming zu arbeiten.

Ich hatte bei meiner Reise entlang der Ringstraße in Island mit all ihren Sehenswürdigkeiten 2013 eine Karte von Siminn und war mit der Abdeckung sehr zufrieden. Für die meisten Islandbesucher dürfte dies die Karte der Wahl sein.

Bei einem Kurztrip um den goldenen Kreis Ende 2013 hatte ich dann eine Nova SIM Karte. Das war kompletter Zufall weil ich einfach am Nova store vorbeigefahren und dort eine Karte gekauft hatte. Für meinen Aufenthalt im Frühjahr 2015 habe ich wieder eine Nova Karte gekauft weil in unserem Tauchshop alle ein solche Karte haben und Gespräche untereinander dann kostenfrei sind.

Eine Vodafone Karte habe ich persönlich noch nicht probiert, einfach aufgrund der Tatsache dass sie sowohl von der Abdeckung als auch vom Preis her nicht optimal ist.

SIM Karte in Island kaufen

Die Siminn Karten bekommt man an vielen Tankstellen in Island, am Flughafen und auch in vielen Supermärkten. Siminn ist mit Abstand am verbreitetsten von allen Mobilfunkanbietern. Die Karte wird direkt am Verkaufsort aktiviert, man bekommt seine Nummer und kann einige Minuten später surfen und telefonieren.

Vodafone Karten wurden mir bisher ausschließlich bei „Elko“, einem lokalen Elektronikmarkt angeboten. Die Aufladung funktioniert zwar auch in Supermärkten und Tankstellen, die SIM Karte an sich bekommt man aber nicht überall.

Auch die Nova SIM Karte bekommt man nur bei Nova selbst oder bei einigen größeren N1 Tankstellen im Umkreis von Reykjavik. Auch hier wird die Karte sofort aktiviert und man kann sofort surfen und telefonieren.

Einen Ausweis oder gar Reisepass musste ich übrigens bei keinem der Anbieter vorzeigen.

SIM Karte in Island aufladen

Aufladen kann man alle Karten entweder im Shop wo man sie kauft oder später an Tankstellen. Manche Tankstellen haben nicht für alle Anbieter entsprechende Voucher.

Die Auflkadegutscheine weisen eine Telefonnummer aus die man eingibt, gefolgt vom Voucher-Code. Diese zahlt gibt man ein, als würde man einen Anruf tätigen und wenn man wählt wird die Aufladung durchgeführt.

Besonders angenehm fand ich, dass man die Nova prepaid SIM Karte in Island auch über ein englischsprachiges Webinterface aufladen kann. Hierzu muss man nur die Telefonnummer und die Kreditkartendaten eingeben und das gewählte Guthaben oder Datenpaket wird in Echtzeit aufgeladen. Als Bestätigung bekommt man eine Textnachricht. (Das Feld für die social security Nummer habe ich mit 0 gefüllt)

Lokale SIM Karte zur Navigation in Island

Ein netter Nebeneffekt, mobil online zu sein, ist dass man einfach Google Maps zur Navigation beim Autofahren in Island nutzen kann.

Die Navigationsgeräte, welche Mietwagenverleihe einem Anbieten sind meist extrem teuer und oft ist das Kartenmaterial nicht aktuell. Mit Google Maps muss man sich über so etwas keine Gedanken machen und hat den Vorteil unterwegs auch mal schnell Zusatzinformationen abrufen zu können.

Hier kann man alleine durch die Anschaffung einer lokalen SIM Karte schon Geld sparen.

Mobiles Internet per WLAN teilen

Wer in Gruppen reist oder mehrere Geräte mit mobilem Internet versorgen möchte, dem kann ich wärmstens den Huawei E5220 Mobiler WiFi WLAN­ Router an’s Herz legen. In dieses Gerät legt man die jeweilige SIM Karte ein und es erstellt ein WLAN Netzwerk in welches man sich von anderen Geräten aus einloggen kann. Weil das Gerät auf diese Tätigkeit optimiert ist, ist es nicht viel größer als eine Zigarettenschachtel funktioniert aber bequem mehrere Stunden am Tag via Akku und kann im Hotel dann am Netzkabel geladen und dauerhaft betrieben werden. Auch für Inhaber eines Smartphone mit SIM lock kann so ein Gerät sehr hilfreich sein. Ich habe keine Erfahrung mit dem Aufladen von SIM Karten bei diesen Geräten, würde mich also sehr freuen wenn jemand der mit diesen Geräten erfahren ist hier einen Kommentar dazu hinterlassen könnte!